Über “head. hands. feet.”

Auf besonderen Wunsch.

Wer es nicht gemerkt hat, die Startseite dieses Blogs scrollt seitwärts.
Und die Texte könnt ihr lesen, wenn ihr ein Bild anklickt.
Sollte klappen, nun zu den wichtigen Dingen.

Worum es hier geht.

Portraits von Menschen, aber nicht nur ihre Gesichter, sondern auch ihre Hände und ihre Füße.
Die Bilder sind Schwarz-Weiß.
Die Sessions sind kurz und spontan.
Unter dem Bild gibt es beim Blogpost noch einen kleinen Text darüber, was mir beim Shoot auffiel.

So fing es an: 10.3.2011.

Der Auftrag klang einfach und schwierig zugleich: Gruppenfotos für eine Ausstellung. Mehr als 100 Menschen aufgeteilt auf mehr als 10 Gruppen.

Einfach, weil eine Location vorgesehen war, die hinreichend groß ist, sowie genug Licht und passende Lichtformer vorhanden sind. Schwierig, weil die klassische “Fotograf auf Leiter”-Nummer, verbunden mit “Wer die Linse nicht sieht, den sieht das Foto auch nicht” und  ”Im Halbkreis aufstellen”, oder vielleicht sogar  ”Jetzt alle mal auf den Fotografen zeigen” zwar klassisch, aber auch meistens, hmm, well, ich sage mal “dröge” ist. Und dröge Fotos sind und bleiben dröge Fotos.

Dafür bin ich einfach zu alt.

Also grübelte ich, welche frische Idee man als Alternative für eine Ausstellung – mit viel Platz für viele Bilder – vorschlagen kann. Und hatte die Idee zu “head. hands. feet.“. Knackige Portraits der Menschen, verbunden  mit einem Bild ihrer Hände (vielleicht auch mit einem Gegenstand, der ihre Arbeit auszeichnet, oder den sie lieb haben, oder – ohne diesen – mit was auch immer sie mit ihren Händen anstellen können), und einem Bild von ihren Füßen – weil es doch z.B. heißt, man muss die Schuhe eines Mannes anschauen, um etwas über ihn zu erfahren (und weil fast jede Frau es mag, wenn man sich für ihre Schuhe interessiert).

Selbst-Test.

Darauf folgte noch am selben Abend ein Spontan-Selbstauslöser-Shoot in der Küche, ein schnelles Layout, und siehe da: Die Idee ist gut. Also PDF für Kundenmeeting am nächsten Tag gebaut, und vorgestellt. Um es kurz zu machen: Der Kunde fand die Idee zwar klasse, für die Ausstellung aber nicht so gut, er hatte da eine eigene Vorstellung. Na, was wohl? Ich muss jetzt nicht “Halbkreis-von-oben” sagen, oder?

Also habe ich dieses Projekt zu meinem ersten eigenen Foto-Projekt erklärt.

Ich bin beseelt von dieser Idee, sie ist einfach umzusetzen: 5 Minuten, One Light, 1 Model, 1 Fotograf, 3 coole Bilder, 1 Triptychon. Spontan und schnell, eben. Kann sein, dass die Bilder nicht immer immer “perfekt” werden, aber eins werden sie sicherlich: ehrlich.

Seit dem 11.3.2011 bin ich “A man on a mission” – und schleppe jetzt – meistens –auch noch einen Schirm und ein Stativ und einen Blitz durch die Gegend. Ein lichtsarkes Objektiv und meine Kamera sowieso.

Bassig
Benjamin

P.S.: Bisher waren die Foto-Sessions dann meistens doch mehr als 5 Minuten lang. Nicht wegen der Fotos, sondern wegen der sich daraus entwickelnden Gespräche. I like!

 

6 Kommentare

Evangeline Cooper - Auf diesen Seiten würde sich ein Like-Button gut machen ;)

Christian Grotheer - Du weißt, ich liebe deine Arbeit :-) alles Gute weiterhin für dieses und noch viele kommende Projekte. Christian

Hendrik Gassmann - Eine saucoole Idee und eine spitzenmäßige Präsentation… Hut ab! Mein Kompliment…

Tommi - Tolle Fotos, tolles Projekt! Ich bin begeistert! Hätte Potenzial für eine Community. ;-)

Beate Kynast - Was für eine schöne Idee. Man sieht gleich soviel von den Menschen. Das liegt auch daran das sie es Dir gerne zeigen, weil Du es bist. Viele Grüße, Beate

head. hands. feet. » bigbasspic - [...] darüber könnt ihr auf der Site unter Über “head. hands. feet.” [...]

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